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Die Pfingstgemeinde Burgdorf ist eine der ältesten pfingstlichen Gemeinden der Schweiz. In den geschichtlichen Aufzeichnungen der Pfingstbewegung unseres Landes wird Burgdorf nicht nur am Rand erwähnt. Dies hat seinen ganz besonderen Grund.
In Burgdorf war es nicht eine Person aus dem Kreise der ersten Pfingstführer, die das Pfingstfeuer entfacht hat. Es ist vielmehr eine Bewegung, eine Erweckung im Emmental, welche unter anderem auch die Gemeinde in Burgdorf hervorbrachte. Wir haben es in Burgdorf also weder mit einem Ableger einer anderen Gemeinde oder Person zu tun, noch mit einer bewusst durchgeführten Gründung. EntstehungDie Gemeinde hat sich aus Leuten formiert, die in ihrem Leben das Wirken des Geistes Gottes erlebt hatten und davon gepackt worden waren. So entstand dann im November 1910 die Gemeinde. Pionierzeit Bereits am 5. Oktober 1913 wurde ein eigenes Versammlungslokal, das rund 100 Personen Platz bot, eingeweiht.
In den ersten Jahren nahmen vorerst verschiedene Brüder den Dienst in der Gemeinde wahr. Anfang Februar 1919 übernahm dann J. Klöti die Leitung der Gemeinde im Nebenamt. In diesen Jahren geschahen durch Gottes Gnade manche Heilungen. Dies führte zur Schaffung neuer Versammlungsplätze. Bis zum 25-jährigen Jubiläum war die Gemeinde auf ca. 120 Mitglieder gewachsen. Prüfungszeit und NeuaufbauDas nächste Jahrzehnt brachte durch den Krieg mit seinem wirtschaftlichen Einbruch und anderen Problemen grosse Not in die Gemeinde. So musste das Versammlungshaus schliesslich verkauft werden. Nach dem Krieg wurde also mit dem Neuaufbau der Gemeinde begonnen. In dieser Zeit versammelte sich die kleine Schar im Hause von Fritz Ruch an der Dammstrasse 30. Im Dezember 1947 konnte dann das (zum Versammlungslokal umgebaute) Haus an der Felseggstrasse 6 eingeweiht werden. In kurzer Zeit war der Saal an den Sonntagsgottesdiensten überfüllt, so dass man sich mit verschiedenen Bauprojekten beschäftigen musste. Eines davon, bei F. Ruch an der Dammstrasse 30 lies sich 1951 (noch) nicht realisieren. Mit Hermann Müller, der am 17. November 1963 als Prediger eingesetzt wurde, bekam die Gemeinde die nötige Kontinuität zur Weiterentwicklung. Es ging allerdings bis zum Frühjahr 1974, bis die neuen Räumlichkeiten an der Dammstrasse 58 in Miete genommen werden konnten. Durch den Kauf dieses Objektes 1983 konnten die gewachsenen Bedürfnisse der Gemeinde gestillt werden. Es entstand ein geräumiger Jugi- und Gemeinschaftsraum. VeränderungenIn einem festlichen Rahmen konnten Hermann und Trudi Müller am 13. November 1988 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern und übergaben die Gemeindeleitung an Heinz und Marlis Ramseier, welche nach 18-jährigen Missionsdienst in ihre Heimatgemeinde zurückkehrten. Im Jahr 1989 konnte dann das Grundstück an der Dammstrasse 30 erworben werden, das schon 1951 im Gespräch stand. Am 3. Juni 1991 erfolgte der Spatenstich zum neuen Gemeindezentrum Felsegg. Bereits während der Planungsphase spürten Ramseiers, dass ihre eigentliche Berufung in der Missionsarbeit liegt. So entschlossen sie sich, im Frühjahr 1992 Burgdorf wieder Richtung Afrika zu verlassen. Am 22. März 1992 wurden, anlässlich der Abschiedsfeier von Ramseiers, Peter und Jacqueline Altherr in den Dienst eingesetzt.
Nach 17-monatigem intensiven Bauen fand dann am 15. November 1992 die Einweihungsfeier des Gemeindezentrum Felsegg statt, nachdem die Gemeinde bereits seit dem 1. November ihre Gottesdienste im neuen Haus feierte. |