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Unsere zwölfjährige Tochter Tamara musste letzten November notfallmässig ins Inselspital eingeliefert werden. Die Diagnose lautete Leukämie im letzten Stadium, da die inneren Organe und das Gehirn bereits voll von Krebszellen befallen waren.
Wir gingen durch eine sehr schwere Zeit. Am Anfang hatte Tamara starke Schmerzen und war sehr schwach. Wir erfuhren, dass sie ein halbes Jahr vor allem im Spital sein müsse. Dass sie über Weihnachten im Spital war und auch dass sie ihre schönen langen Haare verlor, machten ihr sehr zu schaffen. Dass sie die ersten Wochen praktisch nichts sprach, bereitete den Ärzten Sorgen! Sie ass auch kaum, sodass sie künstlich ernährt werden musste. Als wir sie im Nachhinein fragten, wie schlimm es gewesen sei, meinte sie, sie könne sich gar nicht mehr daran erinnern. Sie wisse nur noch, dass Jesus bei ihr sei!
Für uns als Familie war es sehr beruhigend und ermutigend, dass wir nie allein waren. Viele Freunde aus der Gemeinde standen enorm hinter uns und unterstützten uns sehr praktisch. Auch als wir uns fragten, wo Gott in dem Ganzen ist. Letztlich erkannten wir das Wirken des Vaters im Himmel vor allem durch die Hände unserer Freunde in der Gemeinde. Oft öffneten sich kurzfristig Türen, wenn wir nicht mehr weiter wussten.
Vielen Dank an alle, die hinter uns gestanden sind im Gebet, mit Ermutigung oder ganz praktisch.
Lektorat: Klaus Pulver
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