Home Über uns mit Gott erlebt Liliane Feuz

Wir sind

screenshotDie Pfimi Burgdorf ist eine evangelische Freikirche. Wir sind Menschen aus allen Altersstufen, den unterschiedlichen sozialen Schichten und Beschäftigungen. Zusammen sind wir eine grosse Familie, die sich neben den Gottesdiensten in verschiedenen Gruppen trifft.  

Wir sind dem Gemeindeverband der Schweizerischen Pfingstmission (SPM) angeschlossen.

Liliane Feuz Drucken

liliane feuz

Nun ist es schon bald 10 Monate her, dass ich nach einer Woche Grippe ins Spital gehen musste. Eine Nacht wollten sie mich behalten, doch da überstürzten sich die Ereignisse. Aus einer Lungenentzündung wurde eine lebensbedrohliche Situation. Einen Tag nach meinem Spitaleintritt ging es mir so schlecht, dass eine Intubation notwendig wurde (künstliche Beatmung). Mein Zustand verschlechterte sich in den nächsten Tagen noch weiter. Mehrere Lungenembolien verschlimmerten zusätzlich die Situation. Ich „erwachte“ vier Tage später, nachdem ich ins künstliche Koma versetzt wurde, auf der Intensivabteilung des Inselspitals. Ich war immer noch intubiert, hatte überall Schläuche und wurde intensiv betreut. Mein Körper war so schwer und ich fühlte mich komplett ausgeliefert. In dieser Abhängigkeit habe ich Gottes Gegenwart sehr stark wahrgenommen. Ich war dauernd am Beten und Singen in meinem Geist. Trotz grosser körperlicher Not fühlte ich mich geborgen. Mein Geist war unglaublich wach und meine Sinne waren sehr geschärft. Mit Schreiben kommunizierte ich mit meinem Mann Simon und mit dem Pflegepersonal. Die Sorge um meine Familie musste ich in dieser Zeit einfach verdrängen. Ich brauchte meine ganze Kraft um zu kämpfen. Immer wieder musste ich mich vergewissern, dass die Gemeinde noch für mich betete. Ich wusste genau, dass dies von grosser Bedeutung war. Und sie hat gebetet! Die Gemeinde, meine Familie, meine Freunde und noch viele mir unbekannte Leute standen im Gebet für mein Leben ein. Noch heute bin ich zutiefst berührt, wenn ich höre, wer und wo überall gebetet wurde. Der Himmel wurde bestürmt. Gott lässt seinen Arm durch Gebete bewegen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schon in der Bibel lesen wir das immer wieder und er will auch heute weitere Geschichten mit uns schreiben. Gott hat sich durch meine rasche Genesung verherrlicht. Nach sieben Tagen künstlicher Beatmung kehrte ich nach weiteren vier Tagen nach Hause zurück. Für meine Familie und für mich war das das wohl grösste Geschenk vom Himmel. Obschon ich noch sehr schwach war, hatte ich mich sehr schnell erholt. Fünf Wochen später stand ich bereits zum ersten Mal wieder auf den Ski.

Unsere Familie und gerade auch meine Seele musste danach aber noch einiges verdauen. Die bedrohliche Situation, welche die Kinder und meinen Mann durchmachen musste, tut noch heute manchmal weh.

Weiter wurde durch die laufenden Untersuchungen durch „Zufall“ eine sehr seltene Lungenkrankheit festgestellt, die alles andere als erfreulich ist und für die es zum jetzigen Zeitpunkt keine Therapie gibt. So ist wieder unser Glaube gefragt...

Wie geht es mir heute? Es gibt Tage, an denen der Alltag zurückgekehrt ist und wo die Freude und der Dank riesig sind, dass ich mit meiner wunderbaren Familie wieder zusammen sein darf. Tage an denen wir lachen, reden, streiten und ich einfach so glücklich bin, dass ich meine Kinder aufwachsen sehen darf und sie begleiten kann. Und dann sind da auch diese Tage, an denen mich die Last der Ungewissheit über den Verlauf dieser Lungenkrankheit belastet, wo es alle schmerzt, dass uns ein Stück Unbeschwertheit weggenommen wurde. Wie gut zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen, Ängsten und Schmerzen zu Jesus gehen darf. Es tut auch sehr gut, treue Freunde an der Seite zu haben, die weiter für uns beten.

Mein Glaube wurde in diesem Jahr gerüttelt, gestärkt, vertieft. Gott hat ein grosses Wunder (und viele Kleine) in meinem Leben getan und ich gebe ihm die Ehre dafür. Er hat auch heute die Situation meiner Lunge und meiner Familie im Griff. Ich traue ihm alles zu!

Ich glaube, dass Gott sich durch unser Leben verherrlichen möchte, damit unsere Nachbarn, unser Dorf und unser Land ihn als Heiland und Erlöser kennen lernen.

 


Lektorat: Klaus Pulver

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Nun ist es schon bald 10 Monate her, dass ich nach einer Woche Grippe ins Spital gehen musste.

Eine Nacht wollten sie mich behalten, doch da überstürzten sich die Ereignisse.

Aus einer Lungenentzündung wurde eine lebensbedrohliche Situation.

Einen Tag nach meinem Spitaleintritt ging es mir so schlecht, dass eine Intubation notwendig wurde (künstliche Beatmung). Mein Zustand verschlechterte sich in den nächsten Tagen noch weiter. Mehrere Lungenembolien verschlimmerten zusätzlich die Situation. Ich „erwachte“ vier Tage später, nachdem ich ins künstliche Koma versetzt wurde, auf der Intensivabteilung des Inselspitals. Ich war immer noch intubiert, hatte überall Schläuche und wurde intensiv betreut. Mein Körper war so schwer und ich fühlte mich komplett ausgeliefert. In dieser Abhängigkeit habe ich Gottes Gegenwart sehr stark wahrgenommen. Ich war dauernd am Beten und Singen in meinem Geist. Trotz grosser körperlicher Not fühlte ich mich geborgen. Mein Geist war unglaublich wach und meine Sinne waren sehr geschärft. Mit Schreiben kommunizierte ich mit meinem Mann Simon und mit dem Pflegepersonal. Die Sorge um meine Familie musste ich in dieser Zeit einfach verdrängen. Ich brauchte meine ganze Kraft um zu kämpfen. Immer wieder musste ich mich vergewissern, dass die Gemeinde noch für mich betete. Ich wusste genau, dass dies von grosser Bedeutung war. Und sie hat gebetet! Die Gemeinde, meine Familie, meine Freunde und noch viele mir unbekannte Leute standen im Gebet für mein Leben ein. Noch heute bin ich zutiefst berührt, wenn ich höre, wer und wo überall gebetet wurde. Der Himmel wurde bestürmt. Gott lässt seinen Arm durch Gebete bewegen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schon in der Bibel lesen wir das immer wieder und er will auch heute weitere Geschichten mit uns schreiben. Gott hat sich durch meine rasche Genesung verherrlicht. Nach sieben Tagen künstlicher Beatmung kehrte ich nach weiteren vier Tagen nach Hause zurück. Für meine Familie und für mich war das das wohl grösste Geschenk vom Himmel. Obschon ich noch sehr schwach war, hatte ich mich sehr schnell erholt. Fünf Wochen später stand ich bereits zum ersten Mal wieder auf den Ski.

Unsere Familie und gerade auch meine Seele musste danach aber noch einiges verdauen. Die bedrohliche Situation, welche die Kinder und meinen Mann durchmachen musste, tut noch heute manchmal weh.

Weiter wurde durch die laufenden Untersuchungen durch „Zufall“ eine sehr seltene Lungenkrankheit festgestellt, die alles andere als erfreulich ist und für die es zum jetzigen Zeitpunkt keine Therapie gibt. So ist wieder unser Glaube gefragt...

Wie geht es mir heute? Es gibt Tage, an denen der Alltag zurückgekehrt ist und wo die Freude und der Dank riesig sind, dass ich mit meiner wunderbaren Familie wieder zusammen sein darf. Tage an denen wir lachen, reden, streiten und ich einfach so glücklich bin, dass ich meine Kinder aufwachsen sehen darf und sie begleiten kann. Und dann sind da auch diese Tage, an denen mich die Last der Ungewissheit über den Verlauf dieser Lungenkrankheit belastet, wo es alle schmerzt, dass uns ein Stück Unbeschwertheit weggenommen wurde. Wie gut zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen, Ängsten und Schmerzen zu Jesus gehen darf. Es tut auch sehr gut, treue Freunde an der Seite zu haben, die weiter für uns beten.

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Eine Nacht wollten sie mich behalten, doch da überstürzten sich die Ereignisse.

Aus einer Lungenentzündung wurde eine lebensbedrohliche Situation.

Einen Tag nach meinem Spitaleintritt ging es mir so schlecht, dass eine Intubation notwendig wurde (künstliche Beatmung). Mein Zustand verschlechterte sich in den nächsten Tagen noch weiter. Mehrere Lungenembolien verschlimmerten zusätzlich die Situation. Ich „erwachte“ vier Tage später, nachdem ich ins künstliche Koma versetzt wurde, auf der Intensivabteilung des Inselspitals. Ich war immer noch intubiert, hatte überall Schläuche und wurde intensiv betreut. Mein Körper war so schwer und ich fühlte mich komplett ausgeliefert. In dieser Abhängigkeit habe ich Gottes Gegenwart sehr stark wahrgenommen. Ich war dauernd am Beten und Singen in meinem Geist. Trotz grosser körperlicher Not fühlte ich mich geborgen. Mein Geist war unglaublich wach und meine Sinne waren sehr geschärft. Mit Schreiben kommunizierte ich mit meinem Mann Simon und mit dem Pflegepersonal. Die Sorge um meine Familie musste ich in dieser Zeit einfach verdrängen. Ich brauchte meine ganze Kraft um zu kämpfen. Immer wieder musste ich mich vergewissern, dass die Gemeinde noch für mich betete. Ich wusste genau, dass dies von grosser Bedeutung war. Und sie hat gebetet! Die Gemeinde, meine Familie, meine Freunde und noch viele mir unbekannte Leute standen im Gebet für mein Leben ein. Noch heute bin ich zutiefst berührt, wenn ich höre, wer und wo überall gebetet wurde. Der Himmel wurde bestürmt. Gott lässt seinen Arm durch Gebete bewegen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schon in der Bibel lesen wir das immer wieder und er will auch heute weitere Geschichten mit uns schreiben. Gott hat sich durch meine rasche Genesung verherrlicht. Nach sieben Tagen künstlicher Beatmung kehrte ich nach weiteren vier Tagen nach Hause zurück. Für meine Familie und für mich war das das wohl grösste Geschenk vom Himmel. Obschon ich noch sehr schwach war, hatte ich mich sehr schnell erholt. Fünf Wochen später stand ich bereits zum ersten Mal wieder auf den Ski.

Unsere Familie und gerade auch meine Seele musste danach aber noch einiges verdauen. Die bedrohliche Situation, welche die Kinder und meinen Mann durchmachen musste, tut noch heute manchmal weh.

Weiter wurde durch die laufenden Untersuchungen durch „Zufall“ eine sehr seltene Lungenkrankheit festgestellt, die alles andere als erfreulich ist und für die es zum jetzigen Zeitpunkt keine Therapie gibt. So ist wieder unser Glaube gefragt...

Wie geht es mir heute? Es gibt Tage, an denen der Alltag zurückgekehrt ist und wo die Freude und der Dank riesig sind, dass ich mit meiner wunderbaren Familie wieder zusammen sein darf. Tage an denen wir lachen, reden, streiten und ich einfach so glücklich bin, dass ich meine Kinder aufwachsen sehen darf und sie begleiten kann. Und dann sind da auch diese Tage, an denen mich die Last der Ungewissheit über den Verlauf dieser Lungenkrankheit belastet, wo es alle schmerzt, dass uns ein Stück Unbeschwertheit weggenommen wurde. Wie gut zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen, Ängsten und Schmerzen zu Jesus gehen darf. Es tut auch sehr gut, treue Freunde an der Seite zu haben, die weiter für uns beten.

Mein Glaube wurde in diesem Jahr gerüttelt, gestärkt, vertieft. Gott hat ein grosses Wunder (und viele Kleine) in meinem Leben getan und ich gebe ihm die Ehre dafür. Er hat auch heute die Situation meiner Lunge und meiner Familie im Griff. Ich traue ihm alles zu!

Ich glaube, dass Gott sich durch unser Leben verherrlichen möchte, damit unsere Nachbarn, unser Dorf und unser Land ihn als Heiland und Erlöser kennen lernen.

Lektorat: Klaus Pulver

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Nun ist es schon bald 10 Monate her, dass ich nach einer Woche Grippe ins Spital gehen musste.

Eine Nacht wollten sie mich behalten, doch da überstürzten sich die Ereignisse.

Aus einer Lungenentzündung wurde eine lebensbedrohliche Situation.

Einen Tag nach meinem Spitaleintritt ging es mir so schlecht, dass eine Intubation notwendig wurde (künstliche Beatmung). Mein Zustand verschlechterte sich in den nächsten Tagen noch weiter. Mehrere Lungenembolien verschlimmerten zusätzlich die Situation. Ich „erwachte“ vier Tage später, nachdem ich ins künstliche Koma versetzt wurde, auf der Intensivabteilung des Inselspitals. Ich war immer noch intubiert, hatte überall Schläuche und wurde intensiv betreut. Mein Körper war so schwer und ich fühlte mich komplett ausgeliefert. In dieser Abhängigkeit habe ich Gottes Gegenwart sehr stark wahrgenommen. Ich war dauernd am Beten und Singen in meinem Geist. Trotz grosser körperlicher Not fühlte ich mich geborgen. Mein Geist war unglaublich wach und meine Sinne waren sehr geschärft. Mit Schreiben kommunizierte ich mit meinem Mann Simon und mit dem Pflegepersonal. Die Sorge um meine Familie musste ich in dieser Zeit einfach verdrängen. Ich brauchte meine ganze Kraft um zu kämpfen. Immer wieder musste ich mich vergewissern, dass die Gemeinde noch für mich betete. Ich wusste genau, dass dies von grosser Bedeutung war. Und sie hat gebetet! Die Gemeinde, meine Familie, meine Freunde und noch viele mir unbekannte Leute standen im Gebet für mein Leben ein. Noch heute bin ich zutiefst berührt, wenn ich höre, wer und wo überall gebetet wurde. Der Himmel wurde bestürmt. Gott lässt seinen Arm durch Gebete bewegen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schon in der Bibel lesen wir das immer wieder und er will auch heute weitere Geschichten mit uns schreiben. Gott hat sich durch meine rasche Genesung verherrlicht. Nach sieben Tagen künstlicher Beatmung kehrte ich nach weiteren vier Tagen nach Hause zurück. Für meine Familie und für mich war das das wohl grösste Geschenk vom Himmel. Obschon ich noch sehr schwach war, hatte ich mich sehr schnell erholt. Fünf Wochen später stand ich bereits zum ersten Mal wieder auf den Ski.

Unsere Familie und gerade auch meine Seele musste danach aber noch einiges verdauen. Die bedrohliche Situation, welche die Kinder und meinen Mann durchmachen musste, tut noch heute manchmal weh.

Weiter wurde durch die laufenden Untersuchungen durch „Zufall“ eine sehr seltene Lungenkrankheit festgestellt, die alles andere als erfreulich ist und für die es zum jetzigen Zeitpunkt keine Therapie gibt. So ist wieder unser Glaube gefragt...

Wie geht es mir heute? Es gibt Tage, an denen der Alltag zurückgekehrt ist und wo die Freude und der Dank riesig sind, dass ich mit meiner wunderbaren Familie wieder zusammen sein darf. Tage an denen wir lachen, reden, streiten und ich einfach so glücklich bin, dass ich meine Kinder aufwachsen sehen darf und sie begleiten kann. Und dann sind da auch diese Tage, an denen mich die Last der Ungewissheit über den Verlauf dieser Lungenkrankheit belastet, wo es alle schmerzt, dass uns ein Stück Unbeschwertheit weggenommen wurde. Wie gut zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen, Ängsten und Schmerzen zu Jesus gehen darf. Es tut auch sehr gut, treue Freunde an der Seite zu haben, die weiter für uns beten.

Mein Glaube wurde in diesem Jahr gerüttelt, gestärkt, vertieft. Gott hat ein grosses Wunder (und viele Kleine) in meinem Leben getan und ich gebe ihm die Ehre dafür. Er hat auch heute die Situation meiner Lunge und meiner Familie im Griff. Ich traue ihm alles zu!

Ich glaube, dass Gott sich durch unser Leben verherrlichen möchte, damit unsere Nachbarn, unser Dorf und unser Land ihn als Heiland und Erlöser kennen lernen.

Lektorat: Klaus Pulver

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Nun ist es schon bald 10 Monate her, dass ich nach einer Woche Grippe ins Spital gehen musste.

Eine Nacht wollten sie mich behalten, doch da überstürzten sich die Ereignisse.

Aus einer Lungenentzündung wurde eine lebensbedrohliche Situation.

Einen Tag nach meinem Spitaleintritt ging es mir so schlecht, dass eine Intubation notwendig wurde (künstliche Beatmung). Mein Zustand verschlechterte sich in den nächsten Tagen noch weiter. Mehrere Lungenembolien verschlimmerten zusätzlich die Situation. Ich „erwachte“ vier Tage später, nachdem ich ins künstliche Koma versetzt wurde, auf der Intensivabteilung des Inselspitals. Ich war immer noch intubiert, hatte überall Schläuche und wurde intensiv betreut. Mein Körper war so schwer und ich fühlte mich komplett ausgeliefert. In dieser Abhängigkeit habe ich Gottes Gegenwart sehr stark wahrgenommen. Ich war dauernd am Beten und Singen in meinem Geist. Trotz grosser körperlicher Not fühlte ich mich geborgen. Mein Geist war unglaublich wach und meine Sinne waren sehr geschärft. Mit Schreiben kommunizierte ich mit meinem Mann Simon und mit dem Pflegepersonal. Die Sorge um meine Familie musste ich in dieser Zeit einfach verdrängen. Ich brauchte meine ganze Kraft um zu kämpfen. Immer wieder musste ich mich vergewissern, dass die Gemeinde noch für mich betete. Ich wusste genau, dass dies von grosser Bedeutung war. Und sie hat gebetet! Die Gemeinde, meine Familie, meine Freunde und noch viele mir unbekannte Leute standen im Gebet für mein Leben ein. Noch heute bin ich zutiefst berührt, wenn ich höre, wer und wo überall gebetet wurde. Der Himmel wurde bestürmt. Gott lässt seinen Arm durch Gebete bewegen, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schon in der Bibel lesen wir das immer wieder und er will auch heute weitere Geschichten mit uns schreiben. Gott hat sich durch meine rasche Genesung verherrlicht. Nach sieben Tagen künstlicher Beatmung kehrte ich nach weiteren vier Tagen nach Hause zurück. Für meine Familie und für mich war das das wohl grösste Geschenk vom Himmel. Obschon ich noch sehr schwach war, hatte ich mich sehr schnell erholt. Fünf Wochen später stand ich bereits zum ersten Mal wieder auf den Ski.

Unsere Familie und gerade auch meine Seele musste danach aber noch einiges verdauen. Die bedrohliche Situation, welche die Kinder und meinen Mann durchmachen musste, tut noch heute manchmal weh.

Weiter wurde durch die laufenden Untersuchungen durch „Zufall“ eine sehr seltene Lungenkrankheit festgestellt, die alles andere als erfreulich ist und für die es zum jetzigen Zeitpunkt keine Therapie gibt. So ist wieder unser Glaube gefragt...

Wie geht es mir heute? Es gibt Tage, an denen der Alltag zurückgekehrt ist und wo die Freude und der Dank riesig sind, dass ich mit meiner wunderbaren Familie wieder zusammen sein darf. Tage an denen wir lachen, reden, streiten und ich einfach so glücklich bin, dass ich meine Kinder aufwachsen sehen darf und sie begleiten kann. Und dann sind da auch diese Tage, an denen mich die Last der Ungewissheit über den Verlauf dieser Lungenkrankheit belastet, wo es alle schmerzt, dass uns ein Stück Unbeschwertheit weggenommen wurde. Wie gut zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen, Ängsten und Schmerzen zu Jesus gehen darf. Es tut auch sehr gut, treue Freunde an der Seite zu haben, die weiter für uns beten.

Mein Glaube wurde in diesem Jahr gerüttelt, gestärkt, vertieft. Gott hat ein grosses Wunder (und viele Kleine) in meinem Leben getan und ich gebe ihm die Ehre dafür. Er hat auch heute die Situation meiner Lunge und meiner Familie im Griff. Ich traue ihm alles zu!

Ich glaube, dass Gott sich durch unser Leben verherrlichen möchte, damit unsere Nachbarn, unser Dorf und unser Land ihn als Heiland und Erlöser kennen lernen.

Lektorat: Klaus Pulver

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Ich glaube, dass Gott sich durch unser Leben verherrlichen möchte, damit unsere Nachbarn, unser Dorf und unser Land ihn als Heiland und Erlöser kennen lernen.

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