Home Über uns mit Gott erlebt Andreas & Johanna Dummermuth

Wir sind

screenshotDie Pfimi Burgdorf ist eine evangelische Freikirche. Wir sind Menschen aus allen Altersstufen, den unterschiedlichen sozialen Schichten und Beschäftigungen. Zusammen sind wir eine grosse Familie, die sich neben den Gottesdiensten in verschiedenen Gruppen trifft.  

Wir sind dem Gemeindeverband der Schweizerischen Pfingstmission (SPM) angeschlossen.

Andreas & Johanna Dummermuth Drucken

Mein Name ist Andreas Dummermuth. Ich bin seit dem 15.08.1998 mit Johanna verheiratet und wir wohnen seit sechs Jahren in Stettlen.

Bekehrt habe ich mich mit bereits als Junge und danach hat ein Veränderungsprozess durch den Glauben an Jesus Christus begonnen. Mit vierzehn lernte ich die Bibel lesen. Von da an war und ist sie das wichtigste Buch in meinem Leben.

1990 begann ich in Deisswil eine Lehre als Papiertechnologe. Ich wohnte damals im Lehrlingshaus an der Luisen-Strasse in Bern im CVJM (christliche Verein Junger Männer und Frauen). Dort lernte ich zum ersten Mal durch wiedergeborene Christen eine lebendige Gemeinde kennen und es dauerte nicht lange, so luden mich Freunde in die Pfimi Bern ein. Ich liess mich noch im selben Jahr taufen. Die Pfimi war für mich eine aussergewöhnliche, lebendige Gemeinde. Durch die Auslegung der Bibel durch den damaligen Pastor, Max Schläpfer, erfuhr ich vom Wirken des Heiligen Geistes und wie dieser noch heute bezeugt, dass Jesus lebt, heilt und grosse Wunder tut. Dieses führte mich in eine tiefe Beziehung zu Jesus und mein Gottesbild aus der Landeskirche zerbrach vollends.

Es begann eine Zeit der Inneren Heilung durch die Inanspruchnahme des Vergebens. Jesus veränderte mein Leben in mehreren kleinen Schritten. In dieser Phase gab es auch eine Zeit, wo ich abdriftete, bis ich entdeckte: ‚Wen der Herr liebt, den erzieht er‘. Aus dieser Erkenntnis heraus wuchs in mir der Wunsch, die tiefe Beziehung mit Jesus wieder neu zu beginnen, indem ich seine Gnade ganz neu in Anspruch nahm. 1996 begann ich in der Sonntagsschule der Pfimi mitzuarbeiten, der Dienst an Sechsjährigen erfüllte mich sehr.

1998 lernte ich meine liebe Frau Johanna kennen. Sie war und ist noch heute das Liebste und Beste in meinem Leben. Wir haben keine Kinder und wir haben, Gott sei Dank, nie daran gelitten. Wir haben aber sehr gerne Kinder. Meine Frau arbeitet als Tages-Mutter und ich würde gerne wieder in der Sonntagsschule mitarbeiten.

Leider erlebten wir in der Nachfolge Jesu eine gemeinsame Krise, die bei Johanna in ein „Nichtvergebenkönnen“ gegenüber ihren Eltern gipfelte. Ich selber hatte den Eindruck, dass ich mein Vorbild verloren hätte und hirtenlos herumirren müsste, weil mein Pastor als Präsident der SPM eingesetzt wurde. In dieser Zeit der Orientierungslosigkeit musste wir auch zügeln und es lief alles schief, was nur schief gehen konnte. Ich fühlte mich auch von Glaubensgeschwistern verraten und hatte die Nase voll. Alles schien mir nur geheuchelt und der Vorwurf, ,Wenn man jemanden braucht, ist niemand da’, war immer zuvorderst.

Ich konnte damals nicht erkennen, dass uns andere Glaubensgeschwister, mit denen wir weniger Kontakt hatten, geholfen haben. Meine Erwartung war von der Vorstellung geprägt, dass die Kleingruppe uns zur Seite stehen müsste. Drei Jahre driftete ich ab. Unsere Haltung war nun: Wir brauchen keine Gemeinschaft mit Christen mehr und auch keine Gemeinde. Konsequenterweise kam dann die Krise und meine Frau wurde psychisch schwer krank. Heute geht es Johanna wieder gut. Sie braucht nur noch Medikamente.

Inzwischen habe ich gelernt, dass ich keine Erwartungen an die Gemeinde oder Kleingruppe stellen darf, sondern meine Anliegen immer zu Jesus bringen kann und schauen, wie er sie löst. So wie er will und nicht wie ich will.

In diesen drei Jahren erlebten wir auch gute Dinge und ich sage heute, es war die Gnade des Herrn, der geduldig gewartet hatte, bis sein quengelndes Kind zu ihm zurückgekehrt war.

Das lies mich um 180 Grad umkehren und ich tat Busse. Ich hörte auf, meine Seele mit Ersatzlösungen zu befriedigen. Ich vernichtete PC-Games, DVDs und Bücher. In dieser Zeit der Umkehr nahm ich das Abendmahl täglich ein und erlebte, welche Wahrheit und Kraft darin steckt, das Ewige Leben zu haben und in Jesus zu sein. In dieser Zeit lernte ich Gott im guten Sinn zu fürchten. Ich meine nicht in Angst, sondern eher zu erkennen, dass er der allmächtige Gott ist, der seinen Sohn aus Liebe zu den Menschen gesandt hat, damit, wer an ihn glaubt gerettet und nicht vernichtet wird; denn vernichten wird er alle, die nicht an ihn glauben wollen.

Ich kehrte konsequent um und räumte alle unguten Filme aus. Von 250 Filmen behielt ich nur christliche, einige Komödien und Kinderfilme. Die 390 Predigten sind mehr als nur Ersatz für mich. Sie stärken mich täglich neu und ermutigen mich. Ich spüre Gottes Geborgenheit, Kraft, Schutz und Unterweisung und lerne sehr viel. An dieser Stelle möchte ich den Predigern der jeweiligen Gemeinden für ihre Arbeit danken und die Menschen, welche die Predigten ins Internet stellen seien ganz fest gesegnet.

In der Zeit, da ich abgefallen war, hat Gott trotz alldem Gnade geschenkt. Ein Arbeitskollege, Christopher, kam durch mein Zeugnis zum Glauben und liess sich taufen. Jesus ist treu, auch als ich es nicht war. Was ich bin, das bin ich durch die Gnade unseres Gottes.

Inzwischen dürfen wir auch wieder fest in eine Gemeinde eingebunden sein und wir bedanken uns für die herzliche Aufnahme in der Pfingstgemeinde Burgdorf. In der Kleingruppe erfahren wir uneingeschränktes, vorbehaltloses Vertrauen und wir verspüren eine echte Liebe, ein Willkommensein in unserer Situation und wirklich ernst gemeinte Hilfe, die wir dringend benötigten. Inzwischen können wir sagen, dass wir mit der Kleingruppe und anderen Freunden in der Pfimi Burgdorf schon viel Interessantes und Schönes mit Jesus und unseren Geschwistern erleben durften.

An dieser Stelle danke ich allen Gemeindemitgliedern, die uns persönlich kennengelernt haben, für ihre Liebe, Freundlichkeit und Gunst, für ihr Vertrauen und Wohlwollen, ihre Freundschaft und für die Gebete für meine Frau. Bitte betet weiter für völlige Wiederherstellung meiner Frau. Danke!

Persönlich kann ich sagen: Der verlorene Sohn ist wieder zuhause. Danke vielmal, dass Ihr uns eine Familie seid!

 

Lektorat: Klaus Pulver

 

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